Bei Ihnen in Deutschland bestimmt die globale Finanzkrise die Schlagzeilen. Ich arbeite für UNICEF im umkämpften Osten der Demokratischen Republik Kongo und möchte Sie heute bitten, die Not der Menschen hier nicht zu vergessen. Denn viele Flüchtlinge und ihre Kinder kämpfen ums bloße Überleben. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Gewalt sie in den letzten Jahren miterleben mussten.
Seit Januar 2009 sind in der Region Goma und weiteren Provinzen erneut 425.000 Menschen vor bewaffneten Kämpfen geflohen – jeder zweite ist ein Kind. Viele Familien wurden immer wieder vertrieben und besitzen praktisch nichts mehr. Sie harren in Flüchtlingslagern aus oder versuchen, ihre zerstörten Dörfer wieder aufzubauen. Die Kinder sind oft mangelernährt. Krankheiten wie Malaria und Masern bedrohen ihr Leben.
Hier zu helfen ist nicht leicht. Doch mit Ihrer Unterstützung kann UNICEF viel für die Kinder erreichen. Keine andere Hilfsorganisation versorgt in Goma und Umgebung so viele Menschen. UNICEF hat die Gesundheitsversorgung von 3,5 Millionen Menschen unterstützt, Kinder geimpft und Flüchtlinge mit sauberem Trinkwasser versorgt. UNICEF hilft aber auch, im Krieg vergewaltigte Mädchen zu betreuen – und die Strafverfolgung der Täter zu verbessern.
Bitte helfen Sie uns, weiter für die Kinder da zu sein. Schon für 50 Euro kann UNICEF ein Notpaket bereitstellen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Julien Harneis
Leiter UNICEF Goma, Demokratische Republik Kongo